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Universitäten in der Toskana und andere Ausbildungsstätten

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Universitäten in der Toskana und andere Ausbildungsstätten Die Toskana ist nicht nur für ihre Landschaft und Kultur bekannt, sondern auch ein Zentrum für Bildung. Neben klassischen Universitäten gibt es Fachhochschulen, Sprachzentren und spezialisierte Ausbildungsinstitute, die sich besonders für internationale Studierende und praxisorientierte Programme eignen. Universitäten in der Toskana: Überblick und Geschichte Die älteste Universität der Region ist die Università di Pisa , gegründet 1343. Sie zählt heute rund 50.000 Studierende und bietet Studiengänge von Ingenieurwissenschaften über Mathematik bis hin zu Medizin. Die Universität hat über die Jahrhunderte eine starke Tradition in Forschung und Lehre entwickelt, besonders in den Naturwissenschaften und der technischen Ausbildung. Università di Firenze ist mit etwa 50.000 Studierenden die größte Hochschule der Region. Gegründet 1321, deckt sie nahezu alle Fachbereiche ab: Geisteswissenschaften, Rechtswissenschaften, Wirtschaft...

Die Bedeutung der Olivenölproduktion in der Toskana: Ein wenig beleuchteter Wirtschaftssektor

 

Die Bedeutung der Olivenölproduktion in der Toskana: Ein wenig beleuchteter Wirtschaftssektor

Die Toskana ist weltbekannt für ihr Olivenöl, doch der Einfluss dieses Produkts auf die regionale Wirtschaft wird oft unterschätzt. Die Toskana produziert jährlich rund 45.000 Tonnen Olivenöl, was etwa 4% der gesamten italienischen Produktion ausmacht. Dies erscheint auf den ersten Blick nicht enorm, doch das Olivenöl der Region zeichnet sich durch seine hohe Qualität aus, die durch die geschützte Ursprungsbezeichnung (g.U.) hervorgehoben wird.

Ein Großteil der toskanischen Olivenölerzeugung findet in den Hügeln zwischen Florenz, Siena und Arezzo statt. Die Olivenhaine sind meist klein und familiengeführt, was bedeutet, dass der Großteil der Produktion in sehr begrenzten Mengen erfolgt. Das "Extra Vergine Olivenöl" aus der Toskana ist bekannt für seinen intensiven, leicht bitteren Geschmack und eine gewisse Schärfe, die auf die hohe Konzentration an Polyphenolen zurückzuführen ist – diese gelten als gesundheitsfördernd.

Trotz seiner hohen Qualität und Beliebtheit kämpft die toskanische Olivenölproduktion jedoch mit Herausforderungen. Die Globalisierung und der Preisverfall von Olivenöl auf dem Weltmarkt machen es den Kleinproduzenten schwer, profitabel zu bleiben. 2014 war ein katastrophales Jahr für die Branche: Aufgrund ungewöhnlich feuchter Bedingungen und der Verbreitung der Olivenfliege sank die Produktion um 35% im Vergleich zum Vorjahr. Zudem treiben importierte, billigere Öle aus Ländern wie Spanien oder Griechenland viele toskanische Produzenten an den Rand der Existenz.


Foto von Gary Barnes


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