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Toskana Reiseführer: Regionen, Städte & Insider-Tipps

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Blick auf Cipressen-Allee im Val d'Orcia bei Sonnenuntergang Meine Familie väterlicherseits stammt aus Montescaglioso bei Matera , ganz im Süden Italiens. Die Toskana ist also nicht meine Heimat – aber seit über zwanzig Jahren fahre ich regelmäßig hin, geschäftlich wegen unserer Weinpartnerschaften und privat, weil man von dieser Landschaft einfach nicht genug bekommt. Dieser Toskana Reiseführer ist deshalb kein Reiseprospekt-Text, sondern das, was ich selbst gelernt habe: welche Orte den Umweg wert sind, wann du besser wegbleibst, und wo du dein Geld für Wein und Olivenöl wirklich gut anlegst. Inhaltsverzeichnis Die Regionen der Toskana im Überblick Die wichtigsten Städte Kulinarik: Wein, Olivenöl und Trüffel Beste Reisezeit Anreise und Fortbewegung vor Ort Unterkünfte: Agriturismo statt Hotelkette Aktivitäten abseits der Postkartenmotive Häufige Fragen zur Toskana

Cantuccini & Vin Santo: Ein süßes Duo aus Florenz

  Cantuccini & Vin Santo: Ein süßes Duo aus Florenz Hallo liebe Leser von toskana.pro ,    neulich haben mir Freunde aus Florenz ein kleines Mitbringsel überreicht. Zwei Dinge, schön verpackt, nichts Aufdringliches. Einfach nett. Drin waren: ein Beutel Cantuccini und eine Flasche Vin Santo. Klingt erstmal unspektakulär. Aber das ist es nicht. Ganz im Gegenteil. Was sind Cantuccini? Cantuccini – oder auch Biscotti di Prato – sind knusprige Mandelkekse, die ursprünglich aus der Gegend rund um Prato (gleich neben Florenz) stammen. Sie sind hart. Wirklich hart. Nichts für lockere Zahnkronen. Die Basis ist simpel: Mehl, Zucker, Eier, ganze Mandeln. Kein Fett, keine Hefe, kein Gedöns. Der Teig wird zu Rollen geformt, vorgebacken, dann in Scheiben geschnitten und noch einmal gebacken. Daher kommt auch die berühmte Trockenheit. Manche sagen, Cantuccini seien das italienische Pendant zum Zwieback – nur süßer, mit Mandeln und deutlich sympathischer. Es gibt natürlich ...

Das Essen in der Toskana – Eine kulinarische Reise durch Italiens Herz

  Das Essen in der Toskana – Eine kulinarische Reise durch Italiens Herz Von unserem Redakteur für Feuilleton und Reise Wer in die Toskana reist, sucht nicht nur die Hügel voller Zypressen, die Städte aus Terrakotta und die Meisterwerke der Renaissance – er sucht auch den Geschmack eines Landes, das sich seit Jahrhunderten auf das Wesentliche konzentriert. Das Essen in der Toskana ist einfach, rustikal und dabei von beeindruckender Raffinesse. Es ist ein Spiegelbild der Landschaft: ehrlich, sonnenverwöhnt und geerdet. Cucina povera – die Kunst des Wenigen Die toskanische Küche speist sich aus der cucina povera , der „Arme-Leute-Küche“. Doch in dieser Schlichtheit liegt eine Philosophie, die heute wieder an Bedeutung gewinnt: die Konzentration auf regionale, saisonale und unverfälschte Zutaten. Ein Stück geröstetes Brot – die berühmte fettunta – mit gutem Olivenöl und etwas Knoblauch zeigt, wie aus wenig viel werden kann. In den Städten wie Florenz, Siena oder Arezzo trifft ma...