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Toskana Reiseführer: Regionen, Städte & Insider-Tipps

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Blick auf Cipressen-Allee im Val d'Orcia bei Sonnenuntergang Meine Familie väterlicherseits stammt aus Montescaglioso bei Matera , ganz im Süden Italiens. Die Toskana ist also nicht meine Heimat – aber seit über zwanzig Jahren fahre ich regelmäßig hin, geschäftlich wegen unserer Weinpartnerschaften und privat, weil man von dieser Landschaft einfach nicht genug bekommt. Dieser Toskana Reiseführer ist deshalb kein Reiseprospekt-Text, sondern das, was ich selbst gelernt habe: welche Orte den Umweg wert sind, wann du besser wegbleibst, und wo du dein Geld für Wein und Olivenöl wirklich gut anlegst. Inhaltsverzeichnis Die Regionen der Toskana im Überblick Die wichtigsten Städte Kulinarik: Wein, Olivenöl und Trüffel Beste Reisezeit Anreise und Fortbewegung vor Ort Unterkünfte: Agriturismo statt Hotelkette Aktivitäten abseits der Postkartenmotive Häufige Fragen zur Toskana

Die Toskana in der Weihnachtszeit

  Die Toskana in der Weihnachtszeit  ruhiger, echter, atmosphärischer Die Toskana im Dezember? Funktioniert. Und zwar besser, als viele erwarten. Während im Sommer alles nach Sonne, Zikaden und Aperol klingt, zeigt sich die Region im Winter von einer anderen, fast schon entspannten Seite. Städte wie Florenz, Siena oder Lucca wirken plötzlich etwas gelassener. Die Menschen haben Zeit. Man selbst irgendwie auch. Städte im Lichterkleid – ohne Gedränge Florenz ist in der Adventszeit angenehm belebt, aber selten überfüllt. Die Weihnachtsbeleuchtung zieht sich durch die schmalen Gassen, manchmal schlicht, manchmal mit überraschend modernen Installationen. Ein kurzer Spaziergang über die Ponte Vecchio am späten Nachmittag – und die Lichter spiegeln sich im Arno wie in einer warmen Filmkulisse. Siena setzt eher auf traditionelle Akzente: klare Formen, warme Farben, ein bisschen nostalgisch. Wenn man durch die Gassen rund um die Piazza del Campo läuft, riecht es gelegentlich nach g...